07.10.2005 - Herren I - AWO
Geschrieben von: Marc Stoll   
Freitag, den 07. Oktober 2005 um 01:00 Uhr

Zu Gast bei Freunden

Unser erster Spieltag war gleich eine unerwartete Herausforderung für alle Spieler unserer "abgespeckten Mannschaft". Wir mussten zur AWO in die Hölle des russischen Bären.
Nun von Vorn: Wir als Tex I sind in diese Saison mit nur 8 Spielern gestartet. Das Risiko mit so einem kleinen Spielerkader alle Spiele ordentlich zu absolvieren ist sehr groß. Dieses zeigte sich schon gegen diese besagte AWO. Obwohl nur Rene als Mittelangreifer fehlte, konnten wir nur mit den restlichen 5 Angreifern spielen. Beide Zuspieler waren jedoch spielheiß. Achim hatte gleich zur Begrüßung ein russischen Slogan bereit (den ich auf Grund meiner Tastatur nicht wieder geben kann) und der Gegner horchte auf.
Den ersten Satz begannen wir sehr locker, denn was konnte uns schon gegen einen Aufsteiger passieren, außerdem spielte unser "Russentod" (also Nico) gleich von Anfang an mit. Dieser hatte große Probleme mit der Netzhöhe, was bestimmt daran lag, dass er seit Monaten nicht beim Training war. Der Rest unserer Mannschaft brachte den Ball meistens über die Netzkante, wurde jedoch durch einen überragenden gegnerischen Block total verunsichert. Den ersten Satz gewannen wir auf Grund unserer Überheblichkeit sehr knapp und den zweiten Satz verloren wir aus diesem Grunde. Wir wurden in kaum einem Spiel mehr geblockt als wie in diesem. Achim hat uns im entscheidenden dritten Satz neu eingeschworen und wir kamen mit einem blauen Auge davon.
Am meisten hat mich persönlich die Disziplin vom Gegner beeindruckt!!! Ich hatte das Glück 1980 in der UdSSR ein Volleyballturnier mit zu erleben und war der festen Überzeugung, wenn dort einer eine Waffe gehabt hätte...... Das ist lange her und ich bin immer noch schwer angetan, wie sich die AWO-Spieler auch bei Fehlentscheidungen sportlich und fair verhalten haben. Wir gewannen also unser Eröffnungsspiel mit etwas Glück und wissen nun das es in diesem Jahr sehr schwer wird unser Ziel (den 3. Platz) zu erreichen.

Andi, der Herrliche
 
 
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